Der Zauber der Schönheit

Unkel am Rhein
Rheinhotel Schulz
22.-27.10.2023

Rheinhotel Schulz1 

        Zwischen Bingen und Bonn gräbt sich der Rhein sein Flussbett durch das Schiefergebirge. Seit jeher ist er eine wichtige Wasserstraße, davon künden auch die Schlösser und Burgen der Region. Im Tal reihen sich kleine Weindörfer den Fluss entlang. In älteren Reiseführern über dien Region heißt es, nirgends sei es deutscher als hier - aber das ist dem einen oder der anderen ein überkommener Sprechgesang. Nun denn, auf jeden Fall sind Natur und Kultur  hier in Schönheit verbunden. Damit sind die beiden Pole gefunden, die unsere philosophische Reise zur Magie des Schönen gleichsam unter Inspirationsstrom setzen. Und Sie wohnen im idyllischen Unkel, im prächtigen, direkt am Rhein gelegenen Rheinhotel Schulz, in Reichweite der Kulturstadt Bonn mit ihren Museen und dem Beethovenhaus.

Rheinhotel Schulz2Das Seminar: Der Kosmos, so heißt es in einem alten griechischen Mythos, ist nicht nur geordnet, sondern auch schön. Die Welt berührt uns vor allem kraft ihrer ästhetischen Botschaft. Die Schönheit selbst, sie spricht in mehreren Sprachen. Sie spricht in der Natur, in der Kunst, in der Siedlungsgeschichte der Menschheit, in der seelischen Welt der Gefühle, ja sogar in der Welt der mathematischen Formeln. Wir konzentrieren uns während der philosophischen Tage am Rhein auf das Naturschöne und das Kunstschöne. Das eine liegt direkt vor den Hotelfenstern, dem anderen gehen wir im Beethovenhaus und im Kunstmuseum Bonn nach. Philosophisch bereiten wir den Bonner Halbtag vor, indem wir die Philosophie befragen: Wann ist der Mensch der Natur zum ersten Mal mit ästhetischem Sinn begegnet? Alles drehte sich damals wohl um die Schönheit von Schöpfung und Kosmos. Doch dann trat das Naturschöne in den Hintergrund, erst die Romantiker entdeckten wieder Aura und Atmosphäre der Landschaft. Doch weshalb berührt uns das Schöne so tief und nachhaltig? Spricht uns vielleicht darin etwas an, das wir nicht in Worte übersetzen können, etwas, das unsere rationalen Horizonte übersteigt? Wir versuchen, die Sprache des Schönen zu entziffern – geleitet durch Texte aus Philosophie und Poesie, aus Reiseberichten und künstlerischen Selbstzeugnissen, aber auch ganz und gar ohne jede Theorie und Gelehrsamkeit durch eigene leiblich-sinnliche Erfahrungen auf Spaziergängen in herbstlich farbenfroher Jahreszeit. Dabei interessiert uns natürlich auch das andere Ende des Themas: das Hässliche. Hat auch das Hässliche eine eigene Ästhetik?

Reader: die ausführliche Textsammlung müssen Sie keinesfalls vorher durchgelesen haben!

Gruppengröße: 12 – 18 Personen.

Exkursionen: Spaziergänge in der nahen Umgebung, Halbtages-Ausflug nach Bonn ins Beethovenhaus und ins Kunstmuseum. Und als zeithistorisches Monument: Das Willy-Brandt-Forum in Unkel

Anreise: individuell.

Kosten: € 1250 im Doppelzimmer / EZ-Zuschlag € 145 für Seminar, Seminarpauschale (Raumkosten und Getränke), Seminarskript, Hotelübernachtung/Frühstück und 2 Abendessen

 

Philosophisches Forum

 
 

Peter Vollbrecht