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Das zwanzigste Jahrhundert 2.-7. Oktober 2012 im Hotel France Albion
Das Seminar: Die Jahrzehnte nach dem Krieg zeigen ein Europa, das sich in allen Bereichen aus der Macht der Autoritäten befreit. In der Philosophie, der Psychologie und der Soziologie dreht sich alles um die „Kritik der Macht“. Der Zeitgeist ist ‚emanzipatorisch‘ gestimmt: im Existenzialismus (Sartre und Camus), in der Frankfurter Schule (Adorno, Marcuse und Habermas), bei den postmodernen Denkern ( Foucault, Barthes und Derrida). Ähnliche Wege studieren wir bei den Sozialpsychologen und den Soziologen. Europa arbeitet seine faschistische Vergangenheit auf – und findet widersprüchliche Positionen zu den autoritären Regimes in Osteuropa. Die feministische Bewegung der 70er Jahre bekämpft im Patriarchat eine neue Bastion der Macht. In Vorträgen und Diskussionen vergegenwärtigen wir uns der geistesgeschichtlichen Höhepunkte einer Epoche, die vom kalten Krieg geprägt war.
Die Hotels: Nach ausgiebiger Suche und dreitägigem Pflasterlaufen habe ich für den ersten Termin das Hotel France Albion gebucht. Es liegt unweit der Opéra Garnier und der Galerie Lafayette in einem typischen Pariser Innenstadtbezirk, 11 rue Notre Dame de Lorette. Reader: eine ausführliche Textsammlung wird Ihnen drei Wochen vor Seminarbeginn zugesandt. Keinesfalls müssen Sie den Reader vorher durchgearbeitet haben! Gruppengröße: Termin 1: 12 – 15 Personen Exkursionen: vor Ort in das Paris der fünfziger und sechziger Jahre. Anreise: individuell. Kosten: 2. - 7. Oktober 2012 für Übernachtung, Frühstück, Seminargebühr, Seminarraumpauschale und Kursskript im Doppelzimmer € 980, Einzelzimmerzuschlag € 120
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