Philosophisches Forum
Praxis für Kulturphilosophie
Peter Vollbrecht

Immanuel Kant:
Der kategorische Imperativ

Usedom
18.10.2010 - 22.10.2010

 

Usedom1Wer über einen zentralen Denker einen Einstieg in die Philosophie sucht, der ist im Kant-Projekt von ZEIT REISEN an der richtigen Adresse. Hier haben Sie Gelegenheit, gemeinsam mit anderen ZEIT-Lesern den drei wesentlichen Grundfragen Immanuel Kants nachzugehen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Mit seinen profunden Antworten darauf ist Kant ganz ohne Zweifel einer der wichtigsten Philosophen seit der Antike. Während unserer Reise auf die Ostseeinsel Usedom studieren wir in diesem Jahr die Kantische Ethik anhand eines berühmten Textes, der »Grundlegung zur Metaphysik der Sitten«.

1. Ankunft auf Usedom – Einführung
Direkt am Ostseestrand der Insel beziehen Sie Ihr Zimmer mit Meerblick – im Ohr das Brausen der Wellen. Bei einem abendlichen Seminar lernen Sie Ihre Mitreisenden kennen und Ihr Reiseleiter zeigt das Thema der nächsten Tage auf.

2. Der gute Wille
Wir tasten uns behutsam an die Kantische Ethik heran und beginnen mit dem Ko­nzept des guten Willens, den Kant zur Schwelle seiner Ethik macht. Wir diskutieren an Originaltexten das Gepräge, das Kant dem guten Willen gab, den Begriff der Pfl icht und schließlich Kants berühmteste Fo­rmel: den Katego­rischen Imperativ als Richtschnur sittlichen Handelns.

3. Der Kategorische Imperativ
Der heutige Tag steht im Kräftefeld des Katego­rischen Imperativs. Wir studieren seine verschiedenen Fo­rmeln, und dabei entdecken wir im Menschenbild der Aufklärung die stärkste Fo­rmulierung der Menschenwürde, die überhaupt denkbar ist. Mittlerweile sind Sie mit dem Kantischen Vo­kabular vertraut, unsere Gespräche gewinnen an Klarheit und Stringenz.

4. Freiheit
Heute geht es auf den Gipfel: die Freiheit. Im dritten Abschnitt der »Grundlegung zur Metaphysik der Sitten« versucht Kant, den Katego­rischen Imperativ aus der Freiheitsidee herzuleiten. Die Freiheitsidee selber ist fundiert in Kants Überzeugung, dass wir Menschen zwei Welten angehören, der Welt der Natur und der Welt der Vernunft. Mit unseren Interessen sind wir auf ego­istische Ziele ausgerichtet, mit der Vernunft aber auf die sittliche Freiheit. Sie sammeln Argumente, um in der Debatte um die Willensfreiheit mitreden zu können: Aus welchen Gründen sind wir Menschen berechtigt, uns Willensfreiheit zuzuschreiben?

Usedom25. Heimreise
Individuelle Heimreise nach dem Frühstück.

Unterkunft:
Strandhotel Seerose, Kölpinsee (4 Nächte) 

Reisepreis: € 770 im Doppelzimmer, € 860 im Einzelzimmer

Leistungen

  • · Vier Übernachtungen inklusive Halbpension und Sauna- und Hallenbadbenutzung
  • · Seminar und Seminarskript
  • · Besuch des historisch-technischen Museums in Peenemünde
  • · Jeder Teilnehmer erhält einen DuMont-Reiseführer

Nicht im Reisepreis enthalten:

  • · An- und Abreise, gern helfen wir Ihnen bei der Organisation
  • · Reiserücktrittskostenversicherung

Anmeldungen: direkt über ZEIT-Reisen Tel.: 0049-(0)40-3280496 oder über die Web-Seite www.zeit.de/zeitreisen Achtung! Sie verlassen damit die Seiten des Philosophischen Forums!

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